Wer wir sind

Sebastian, Frederik, Helen und Friederike (v.l.n.r)

Das Projekt „Stadtnatur-Ranger Pankow“ wird von der Trägerin Steremat AFS GmbH im Auftrag des Umwelt- und Naturschutzamtes Pankow seit dem Frühjahr 2019 realisiert. In enger Zusammenarbeit unterstützen wir das Umwelt- und Naturschutzamt in der Betreuung der Pankower Schutzgebiete und wirken als Mittler zwischen Mensch und Natur. Insgesamt sind in Berlin Pankow zwölf Schutzgebiete ausgewiesen, welche sich in Größe, Art und Schutzzweck stark unterscheiden.

Welche Aufgaben haben die Ranger*innen?

  • Schutzgebietsbegehung

Einen Großteil unserer Arbeit nimmt die regelmäßige Begehung der Landschafts- (LSG) und Naturschutzgebiete (NSG) des Bezirks ein. Während in Landschaftsschutzgebieten die Landschaft sowohl als Lebensraum für Pflanzen und Tiere, als auch als Erholungsort für die Berliner*innen geschützt wird, steht in Naturschutzgebieten der Schutz selten gewordener Biotope und Arten im Vordergrund. Bereits kleine Störungen können diese sensiblen Bereiche nachhaltig beeinträchtigen. Während unserer Begehungen werden mögliche Verstöße protokolliert und an die zuständigen Behörden weitergeleitet. Meist handelt es sich hierbei um eine illegale Entsorgung von Müll und Gartenabfällen. Ein wichtiger Teil unserer Arbeit vor Ort ist auch die Sensibilisierung und Information der Besucher*innen zum Wert der Natur und dem richtigen Verhalten in den geschützten Gebieten.

  • Netzwerkarbeit

Es ist uns ein Anliegen, mit den bereits tätigen Akteuren vor Ort zusammenzuarbeiten. Dies sind unter anderem die zuständigen Forstämter, das Ordnungsamt, die untere Naturschutzbehörde und weitere Interessengruppen in den Schutzgebieten. Eine funktionierende Naturschutzarbeit ist nur durch eine gute Vernetzung aller Akteure möglich. Wir Stadtnaturranger*innen sehen uns als Bindeglied zwischen allen Beteiligten und wünschen uns eine Kommunikation auf Augenhöhe.

  • Monitoring
Ein weiterer wichtiger Bestandteil unser Arbeit ist die Dokumentation naturkundlicher Beobachtungen. So werden die allgemeinen jahreszeitlichen Veränderungen in den Gebieten dokumentiert: Welche Pflanzen blühen aktuell? Welche Vogelarten sind zu beobachten, handelt es sich um Brutpaare oder Durchzügler? Es werden insbesondere auch geschützte Arten erfasst und kontrolliert sowie die Ver- bzw. Ausbreitung gebietsfremder Arten, sog. Neophyten/-zoa. Eine umfangreiche Datensammlung über das Artenspektrum der Fauna und Flora in den jeweiligen Gebieten ist die wichtigste Grundlage für zukünftige Pflege- und Naturschutzmaßnahmen.
  • Öffentlichkeitsarbeit

Wir möchten auf unsere Arbeit aufmerksam machen und über das richtige Verhalten in den Schutzgebieten aufklären. Sowohl über die Medien als auch durch den persönlichen Kontakt im Gelände oder auf Festen möchten wir den Menschen die Schönheit und Besonderheit unserer heimischen Natur näherbringen. Nur wer über Wissen über die verschiedenen Wechselbeziehungen verfügt, kann diese auch schätzen und schützen. Neben ihrer besonderen Schönheit erbringt die Natur nicht zuletzt auch diverse Leistungen, von denen wir Menschen profitieren.

  • Umweltbildung

Um den Menschen den Wert und die Leistungen des Stadtgrüns zu vermitteln, liegt es uns besonders am Herzen in naher Zukunft ein Programm mit Führungen in den einzelnen Schutzgebieten zu etablieren. Diese sollen verschiedenste Aspekte der Natur sowie der Schutzgebiete beinhalten und sich an unterschiedliche Altersgruppen richten. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Arbeit mit unseren Jüngsten. So ist es uns ein besonderes Anliegen, Kinder schon früh für die Natur zu begeistern und zu sensibilisieren. Aus diesem Grund haben wir verschiedene Programme erarbeitet, die sich speziell an Kindergruppen richten. Wir besuchen Sie gerne in der Schule, Kita, oder treffen uns einfach direkt vor Ort in unseren Schutzgebieten.

 

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